Das Hintergrundbild

Konzeption

Stand: April 2013

Die bestehende Konzeption wurde von den ErzieherInnen im September 2012 überarbeitet.

Mitwirkende: Lisa Asani, Katharina Ertürk, Sabine Hodge, Werner Nilling, Yasemin Paker, Marcus Reiber, Katja Swenshon und Hannah Gretlhein als Coach

 

Inhaltsverzeichnis:

1. Wir stellen uns vor

2. Unsere Bildungsvereinbarung

3. Unser Bild vom Kind, unser Bild vom Erzieher

4. Integration in der Kissi EKT e. V .

5. Unser Tagesablauf

6. Elternarbeit

7. Ernährung

8. Eingewöhnung neuer Kinder

 

1. Wir stellen uns vor

Der Verein

Die EKT „Kissi“ e. V. befindet sich im Rudolf-Mosse-Stift in der gleichnamigen Straße im Bezirk Wilmersdorf. Wir sind eine Elterninitiativ-Kindertagesstätte, die 1981 gegründet wurde. Der Träger ist der eingetragene Verein „Kissi EKT e.V.“, welcher sich aus Eltern und ErzieherInnen zusammensetzt. Alle Eltern, deren Kinder die „Kissi“ besuchen, sowie alle ErzieherInnen, die bei uns arbeiten, sind automatisch Mitglied im Verein. Dieser hat einen Vorstand, der sich aus fünf Vorstandsmitgliedern zusammensetzt und einmal im Jahr auf einer Mitgliederversammlung, welche 2-3 mal jährlich stattfindet, neu gewählt wird.

Zuständigkeiten

Für die Organisation und den Ablauf des Kindergartenalltags sowie die pädagogische Belange ist das ErzieherInnen-Team zuständig.

Der Vorstand ist verantwortlich für Verträge, Finanzen, Korrespondenz mit den Ämtern, Einberufung der Mitgliederversammlung usw.

Die Mitgliederversammlung trifft mit der einfachen Mehrheit Entscheidungen z.B. über größere finanzielle Ausgaben, organisatorische Angelegenheiten, Änderungen der Satzung usw. Personalangelegenheiten werden in Abstimmung mit dem Team getroffen.

Struktur

Unser Kindergarten hat drei Gruppen: Die „gelbe“, die „grüne“ Gruppe und die Nestgruppe. Jede Gruppe verfügt über zwei aneinanderliegende Gruppenräume. In der „gelben“ und „grünen“ Gruppe sind jeweils 13-15 Kinder altersgemischt im Alter von ca. 2 ½ -6 Jahren. In unserer Nest-Gruppe befinden sich die Kleinsten, 8-10 Kinder im Alter von 1-3 Jahren. Die Kissi schließt 3 Wochen in den Sommerferien und zwischen Weihnachten und Silvester.

Die Räumlichkeiten

Unsere Einrichtung verfügt über zwei Waschräume mit insgesamt drei Toiletten, sowie einen separaten Wickelraum mit einer weiteren Toilette. Wir verfügen über eine kleine Küche sowie einen eigenen Garderobenbereich.

Wir haben ein großes helles Atelier, das gruppenübergreifend benutzt wird.

Auf der großen Terrasse steht das beliebte Trampolin, es gibt ein kleines Kletter-und Rutschelement und einige Fahrzeuge.

Hinter der Kissi liegt unser großer abgezäunter Garten, in dem sich eine Spiel-und Kletterkombination, Schaukeln, 2 Spielhäuser, ein Wipptier und drei Sandkästen befinden.

Der Schuppen beherbergt noch diverse Fahrzeuge, Sandspielzeug und Bälle, die sich die Kinder zum Spielen nehmen können.

Einmal in der Woche ist Turntag. Dafür nutzen wir eine im Gebäude vorhandene Turnhalle.

Das Team

6 Erzieherinnen und 2 Erzieher bilden derzeit das pädagogische Team. Wir arbeiten integrativ, das heißt, wir betreuen Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen einer besonderen Förderung bedürfen. Hierfür ist eine zusätzlich qualifizierte Fachkraft in unserem Team. Zusätzlich beschäftigen wir auch Praktikanten und MitarbeiterInnen im Freien Sozialem Jahr. Zum Stammpersonal gehören auch eine Köchin sowie eine Hauswirtschaftskraft. In allen organisatorischen Belangen und als Ansprechpartner für Eltern, ErzieherInnen und Vorstand werden wir von einer kaufmännischen Mitarbeiterin unterstützt, die zu festgelegten Zeiten in unserem Büro arbeitet.

 

2. Unsere Bildungsvereinbarung

Wir arbeiten nach dem Berliner Bildungsprogramm. Unsere Hauptbildungsbereiche sind:

Soziale Kompetenz, Bewegungserziehung und -förderung, Musik und Rhythmik,

Umgang mit Sprache / Schriftkultur / Medien, Kreatives Gestalten, Mathematische Grunderfahrungen, Naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen

 

Bildungsbereich: Soziale Kompetenz

Unser Ziel ist es, den Kindern ein gutes Fundament an sozialer Kompetenz zu vermitteln. Ein gutes Sozialverhalten beinhaltet die Fähigkeit zwischen eigenen Bedürfnissen und denen der anderen zu vermitteln, andere Meinungen zu akzeptieren. So kann es sich in Gruppen einbringen, so kann es von anderen lernen.

Bildungsziele:

… eigene Bedürfnisse, Interessen und Gefühle erkennen und angemessen zum Ausdruck bringen

… Erwartungen, Bedürfnisse und Gefühle anderer wahrnehmen; achtungsvoll miteinander umgehen

… die Konsequenzen des eigenen Verhaltens erkennen und tragen lernen

… bereit sein, von anderen zu lernen

… sich zur Gruppe zugehörig fühlen; erkennen, was mich mit anderen verbindet, mich von anderen unterscheidet, was ich einbringen kann

… Normen und Regeln des Zusammenlebens in der Kita vereinbaren

… mit Brüchen, Risiken und Widersprüchen leben; Übergänge und Grenzsituationen bewältigen

 

Bildungsbereich: Bewegungserziehung und Förderung

Bewegungsfreudige Kinder- das ist unser Ziel. Bewegung ist eine der grundlegenden Betätigungs- und Ausdrucksformen der Kinder. Die Kinder kommen mit ganz unterschiedlichen Vorerfahrungen und Bewegungsfertigkeiten zu uns in die Einrichtung. Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen bilden das Fundament für die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit und Intelligenz.

Das Kind soll bei uns grob- und feinmotorische Geschicklichkeit erlangen, denn:

… bewegungsfreudige Kinder trainieren die Koordination von Armen, Beinen, Händen und Augen und erlangen dadurch Selbstsicherheit

… ihr Raum – und Gleichgewichtsgefühl verbessert sich als Voraussetzung für die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten

… bewegungsfreudige Kinder sind selbstbewusste, kreative Kinder

… bewegungsfreudige Kinder lernen ihre persönlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten kennen und einschätzen

 

Bildungsbereich: Musik und Rhythmik

Musik und Rhythmik fördern das ganzheitliche Erleben durch Lieder, Tänze, Reime, Verse, Bewegungsspiele und rhythmisches Sprechen.

Bildungsziele:

… Freude an Klängen, Tönen, Gesang, Geräuschen und Rhythmik

… Körper und Stimme als Klangkörper kennenlernen und deren Ausdrucksmöglichkeiten erproben

… die eigene Stimme auch als Ausdrucksmittel für Emotionen nutzen; Stille bewusst erleben

… die Gefühlslage anderer an ihrer Stimme erkennen

… differenzieren können zwischen laut/leise, hoch/tief, schnell/langsam …

… Lieder kennen lernen mit Text und Melodie

… einfache Rhythmen halten

… sich bewusst werden, dass gemeinsames Musizieren ein aufeinander Hören und Absprechen erfordert

 

Bildungsbereich: Umgang mit Sprache/ Schriftkultur/ Medien

Die Sprache ist ein Instrument, um mit Menschen und der Umwelt zu kommunizieren. Sie ist die Voraussetzung zum eigenständigen Denken.

Bildungsziele:

… ganzheitliche Sprachförderung

… soziale Beziehungen festigen

… Interesse an Büchern wecken, am Lesen, am Geschichten erfinden

… eigene Gefühle, Interessen und Bedürfnisse ausdrücken

… Konflikte verbal lösen

… den Kindern die Möglichkeiten geben, sich vielseitig mit Sprache auseinander zu setzen

… die eigene Meinung vertreten und begründen

… zuhören, Gedanken von anderen nachvollziehen und bedenken

… Freude am Gebrauch von Sprache, Sinn für Sprachwitz entwickeln

 

Bildungsbereich: Kreatives Gestalten

Durch das Kennenlernen, Gestalten und Experimentieren von und mit Materialien, Techniken, Werkzeugen und Hilfsmitteln können die Kinder sich entfalten.

Sie setzen sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander, verarbeiten ihre Erlebnisse.

Bildungsziele:

… die Freude am eigenen Ausdruck entdecken

… die eigenen Werke und die der anderen Kinder und Erwachsenen wertschätzen

… sich der eigenen Ausdrucksmöglichkeiten bewusst werden: ich kann malen/ zeichnen/

collagieren/ formen

… verschiedene Materialien und ihre Beschaffenheit kennen lernen

… eine Vorstellung entwickeln und diese umsetzen können

… Fantasie entwickeln und ausdrücken

… mit anderen gemeinsam etwas herstellen

 

Bildungsbereich: Mathematische Grunderfahrungen

Die Grundlagen für mathematisches Denken werden in den ersten Lebensjahren entwickelt, wenn das Kind die ersten Erfahrungen mit Zeit und Raum, aber auch mit mathematischen Operationen wie Messen, Schätzen, Ordnen und Vergleichen machen kann.

Bildungsziele:

… Ideen entwickeln und Initiative ergreifen bezogen auf mathematische Operationen (Grundrechenarten)

… Erfahrungen sammeln im Umgang mit Gegenständen und Dingen des täglichen Lebens und deren Merkmalen – wie Form, Größe und Gewicht, die ein Kind begreifen und klassifizieren kann

… mitteilen wie viele Teile das Kind von einer Sache haben oder geben möchte

… Einsicht in Mengen (zwei Beine, zwei Stühle…)

… Größen- und Mengenvergleiche herstellen (kleiner als, größer als, gleich groß)

 

Bildungsbereich: Naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen

Die Natur ist ein Elementarbereich für Kinder. Nur wer sich darin auskennt, lernt sie zu schätzen und zu schützen. Viele der „Warum-Fragen“ des Kindes richten sich auf naturwissenschaftliche und technische Phänomene. Das Kind nimmt durch Beobachten, Beschreiben, Vergleichen und Bewerten seine belebte und unbelebte Umwelt wahr. Es streift durch die Fachdisziplinen der Biologie, Chemie, Physik und Technik, nach seiner eigenen Logik und ganz nach seinem Interesse.

Bildungsziele:

… Freude haben, mit Ausdauer Dinge zu untersuchen

… das Interesse der Kinder an Natur und Umwelt wecken

… anderen Fragen stellen und Dingen auf den Grund gehen wollen

… ein Grundverständnis dafür entwickeln, dass die eigenen Erkenntnisse erweitert oder revidiert werden können

… Beobachten, Zuordnen, Vorhersagen, Versuchen, Prüfen

 

 

3. Unser Bild vom Kind, unser Bild vom Erzieher

 

Grundlage unserer Arbeit ist es, dass wir die Kinder als Individuen wahrnehmen. Sie haben ihre eigenen Besonderheiten, Stärken und Schwächen. Jedes Kind folgt seinen eigenen Interessen, grundsätzlich haben sie jedoch alle den Wunsch nach Bewegung und einen Drang nach Wissen. Sie wollen ihre Neugierde befriedigen, haben Freude am Lernen. Kinder haben auch den Wunsch nach Geborgenheit und Nähe, sie brauchen Strukturen aus Regeln und Ritualen, die ihnen Sicherheit vermitteln.

Kinder müssen erst lernen, Entscheidungen zu treffen und ihre Möglichkeiten und Konsequenzen für sich abzuschätzen. Sie lernen viel voneinander im freien Spiel.

 

Daraus resultiert unser Bild vom Erzieher:

Wir nehmen das Kind als Individuum an, mit seinen Besonderheiten, Stärken und Schwächen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft. Unsere Aufgabe ist es, Rahmenbedingungen zum Wohle der Kinder und anderer zu schaffen:

Wir geben den Kindern eigene Entscheidungsmöglichkeiten und lassen sie ihre eigenen Grenzen erfahren. Möglichkeiten zu Selbstbestimmung und der Raum zum Entdecken und Forschen sind uns dabei ein wichtiges Anliegen. Wir fördern und unterstützen sie dabei und leisten Hilfestellung.

Wir geben ihnen ein behütetes Umfeld und fördern Selbst- und Verantwortungs-bewusstsein. Wir wollen, dass die Kinder eine Gemeinschaft entwickeln, in der jeder gibt und nimmt.

Wir arbeiten ressourcenorientiert und handeln situativ, das heisst für uns, dass wir das Interesse des Kindes aufgreifen und dementsprechende Aktivitäten durchführen. Wir motivieren es, eigene Entscheidungen zu treffen und umzusetzen.

Wir sehen uns als Vorbilder und wollen dabei so authentisch und ehrlich wie möglich sein. Die Werte, die wir den Kindern vermitteln und vorleben sind Toleranz, Ehrlichkeit, Respekt, Rücksicht und die Fähigkeit zu Teilen.

Wir als ErzieherInnen haben die pädagogische Kompetenz und suchen regelmäßig den Austausch mit den Eltern.

 

 

 

 

 

4. Integration in der Kissi EKT e. V .

 

 

Der wesentliche Schwerpunkt innerhalb der integrativen Arbeit in der Kissi ist die Normalisation. Der Begriff Normalisation hat seinen Ursprung in der Montessori-Pädagogik, er meint einmal die Beseitigung aller Entwicklungshemmnisse für das Kind und gleichzeitig die Optimierung seiner Entwicklung und Lernfähigkeit bzw. Kompetenzen, damit es zur Selbständigkeit gelangen kann. Innerhalb der integrativen Arbeit geht es um das Erlernen der in der Gruppe üblichen Kompetenzen, Einstellungen, Lebensvollzugs- und Umgangsformen. Erst durch dieses gemeinsame Leben und Lernen kam man eine, für die Beziehung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung „normalisierende“ Wirkung erzielen.

Diesen Prozess unterstützen wir durch das Fördern sozialer Bedingungen und Handlungsmöglichkeiten im Gruppenverband und in Kleingruppen.

Die Wechselseitigkeit hierbei ist für uns eine Selbstverständlichkeit, denn Integration bedeutet ein Nehmen und Geben zwischen Menschen mit und ohne Behinderung.

Weiterhin sind die Elternarbeit und die interdisziplinäre Zusammenarbeit Bestandteile unserer Arbeit: Es findet ein Austausch zwischen den Eltern, unserem Fachpersonal, den Therapeuten der Kinder, sowie den entsprechenden Fachdiensten statt.

Das Erstellen von Entwicklungsberichten und Förderplänen sind Grundlage unserer integrativen Arbeit.

 

 

5. Der Tagesablauf

 

 

7.30-8.45 Uhr: Gruppenübergreifender Frühdienst

8.45-9.00 Uhr: Alle Kinder werden bis 9.00 Uhr gebracht (Nestkinder bs 8:45 Uhr)

9.00 Uhr: Frühstück mit anschließendem Zähneputzen

(8:45 Uhr Frühstück Nestkinder)

9.45 -12.30 Uhr: Morgenkreis/ Freispiel/ Angebote/ Projekte

12.30 Uhr: Mittagessen (11:30 Uhr Nestkinder)

12.30-14.00 Uhr: Mittagsschlaf Nestkinder

13.00 Uhr: Mittagsruhe/ ruhige Tätigkeiten

15.00 Uhr: kleine Vesper/ Gruppenübergreifendes Spielen

16.30 Uhr: der Tag in der Kissi ist zu Ende

 

 

 

Zu unseren Aktivitäten gehören regelmäßige Besuche in der Bücherei, im Schwimmbad sowie Ausflüge in die nähere Umgebung, in das Theater, in den Zoo, zur Feuerwehr.

Ein fester Bestandteil unserer Aktivitäten ist der Waldkindergarten. Wir verbringen 1-2 Wochen im Sommer im Grunewald. Jeden Tag schlagen wir an unserem gewohnten Platz im Wald unser Tageslager auf und starten unsere Unternehmungen von dort aus.

Jedes Jahr unternehmen wir eine 2-3-tägige „Kissi-Reise“ ins Berliner Umland. Die Reise ist mit Herausforderungen an die Kinder verbunden, aber auch mit Abenteuer, Spaß und vielfältigen Erlebnissen.

 

 

6. Elternarbeit

 

 

Das Ziel unserer Elternarbeit ist das Erreichen einer Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und ErzieherInnen.

Da wir eine Elterninitiativ-Kindertagesstätte sind, gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr eng. Durch die regelmäßigen Elterndienste sind die Eltern in den Alltag der Kissi eingebunden. Sie vertreten im Bedarfsfall ErzieherInnen in Krankheitsfällen, organisieren Kochdienste, kümmern sich um die Gartenarbeit und reparieren z.B. Spielzeug.

Wir legen wert auf Elterngespräche und die regelmäßige Teilnahme an Elternabenden.

Bei Bedarf besteht immer die Möglichkeit, kurzfristig ein Elterngespräch einzuberufen.

An unseren Pinnwänden hängen immer aktuelle Informationen und Termine aus.

Die Eltern organisieren eigenverantwortlich einmal im Jahr unser Sommerfest mit Buffet, Spielen und der „Schulranzen-Parade“.

 

 

7. Ernährung

 

 

Wir legen Wert auf eine gesunde Ernährung. Der überwiegende Anteil der Lebensmittel ist in Bio-Qualität; wenn es Fleisch gibt, ist es immer ‚Bio‘ und nicht vom Schwein. Den Speiseplan ergänzen wir im Herbst mit der kleinen Ernte aus unserem Garten. Unsere Köchin achtet bei der Zubereitung auf Allergiker. Freitags kochen traditionell die Eltern in der Kissi.

 

 

8. Eingewöhnung neuer Kinder

 

 

Wir gewöhnen die Kinder nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell ein. Die Eingewöhnungszeit dauert, in der Regel, zwei Wochen. Die Zeit der Eingewöhnung dient zum intensiven Kennenlernen von Eltern, Erziehern und Kindern. Das Kind sollte in der Eingewöhnung idealerweise von einem Erziehungsberechtigten unterstützt werden. Die Eingewöhnung läuft folgendermaßen ab:

 

1. bis 3. Tag 10:00 – 11.30

Ein Erziehungsberechtigter bleibt gemeinsam mit dem Kind im Kindergarten.

 

4. Tag 10:00 – 11:30

Der Erziehungsberechtigte kommt mit dem Kind in den Kindergarten, trennt sich aber für 15- 30 Minuten, auch wenn das Kind weint. Die Erzieherin/ der Erzieher versucht, das Kind zu trösten.

 

5. Tag 9:00 – 11:00

Der Erziehungsberechtigte kommt mit dem Kind in den Kindergarten zum Frühstück. Nach dem Frühstück trennt sich der Erziehungsberechtigte für eine halbe Stunde.

 

6. Tag 9:00 – 11:00

Der Erziehungsberechtigte kommt mit dem Kind in den Kindergarten zum Frühstück. Nach dem Frühstück trennt sich der Erziehungsberechtigte für eine Stunde.

 

7. Tag 8:30 – 11:30

Der Erziehungsberechtigte kommt um 8:30 mit dem Kind in den Kindergarten. Die Trennung findet vor dem Frühstück statt. Um 11.30 wird das Kind abgeholt.

 

8. Tag 8:30 – 13:00

Der Erziehungsberechtigte kommt um 8:30 mit dem Kind in den Kindergarten. Nach dem Mittagessen (um 12:00 /13:00 Uhr) wird das Kind abgeholt.

 

9. Tag 8:30 – 13.00

Dieser Tag verläuft wie der 8.Tag.

 

10. Tag 8:45 – 14:00

Der Erziehungsberechtigte bringt das Kind um 8:45 zum Frühstück, trennt sich und holt das Kind um 14:00 nach dem Schlafen ab. Der Erziehungsberechtigte sollte, während das Kind schläft, erreichbar bleiben.

 

Nach diesen 10 Tagen sollte die Eingewöhnung abgeschlossen sein. Sie kann aber auch abhängig vom Kind und Elternteil länger dauern. Die Eingewöhnung ist erfolgreich verlaufen, wenn das Kind die Erzieherin/ den Erzieher als Bezugsperson akzeptiert hat und sich von ihr/ihm trösten lässt. Der angegebene Zeitplan ist nur eine Richtschnur, der konkrete Ablauf der Eingewöhnung wird mit den Eltern abgestimmt.

 

 

 

 

 

Bild Abrisskante